Verfasser : Siegfried Ehling

Willi Jütte. Otto Rüntker, Arthur Weber, Heinrich Weber, Franz Köster, Josef Schulte, Franz Schulte, Johann Luse, Franz Luse, Fritz Fahle, Josef Fahle, Rudolf Köster, Norbert Appelbaum, Josef Appelbaum, Johann Ludwig, Norbert Trüten, Willi Beule, Alfred Knülle, Ernst Bültmann, Otto Mengeringhausen, Heinrich Juckenhöfel, Wilhelm Juckenhöfel, Josef Voss, Ludwig Rath, Anton Gossmann und Franz Bauer.

Bereits vor 1926 spielte die Suttroper Jugend ihren Fußball als Sparte in dem früheren Arbeiterturnverein der DJK und dem Turnverein 1894. Zuerst begab man sich zum Spiel in die Lütgenheide, bis man in den Jahren 1923 – 1925 den Platz am Gut Suttrop, jetzt Kleegarten, notdürftig herrichtete.

Der erste Vorstand des 1926 gegründeten Sportvereins „Schwarz-Weiß Suttrop“ setzte sich aus folgenden Sportlern zusammen :

1. Vorsitzender : Willi Jütte
2. Vorsitzender : Otto Rüntker
Schriftführer : Arthur Weber
Kassierer : Franz Köster ( Büngeler )
Spielführer : Norbert Appelbaum

Den ersten Sportplatz stellte der Vereinswirt „Fischer“ Hugo Fischer an der Kallenhardter Str. zur Verfügung; dieser wurde bis 1938 genutzt.

Neben zwei Fußballmannschaften unterhielt der Verein eine Leichtathletik und eine Theaterabteilung. Die Leichtathleten brachten dem Verein im Jahre 1929 den Meister im 5.000 m Waldlauf der Hellwegstaffel ein. Sieger war: Norbert Appelbaum.

Der Idealismus der Vereinsgründer siegte auch über die widrigsten Umstände. Die Fahrten zu den Auswärtsspielen wurden fast ausschließlich mit dem Fahrrad oder bei weiten Entfernungen mit einem kleinen Lieferwagen (Gemüsewagen) gemacht.

Der Fußballmannschaft gelang im Jahre 1929 der Aufstieg in die damalige „Liga“. Große Mannschaften gaben in Suttrop ihre Visitenkarten ab : Paderborn 13, Teutonia Lippstadt, Borussia Lippstadt, Hüsten 09, Rheda, Oelde, Höxter, usw.

Schnell hatte sich der Verein einen herausragenden Platz im Suttroper öffentlichen Leben erkämpft. Die Zahl der Mitglieder stieg im Laufe dieser Jahre auf 125 an.

Aus finanziellen Gründen musste die Mannschaft 1934 die „Liga“ wieder verlassen.

Einen Rückschlag brachten die Jahre 1933 – 1945. Die sportliche Tätigkeit wurde vor allem durch den Kriegseinsatz vieler Spieler behindert. 28 Mitglieder kehrten aus dem Krieg nicht zurück. In den Jahren 1939 – 1945 spielten die sogenannten Kriegsmannschaften auf dem Sportplatz am Soestweg.

Allerdings begann der Verein nach dem zweiten Weltkrieg aufzublühen.
Direkt nach der Kapitulation (1945) war auf Weisung der alliierten Siegermächte in Suttrop ein Turn- und Sportverein entstanden. Dieser aufgezwunge Verein hatte keine Zukunft.

Die Fußballer fanden schnell wieder zusammen und Erfolge stellten sich auch ein, zumal jetzt ein geeigneter Platz zur Verfügung stand. Der Verein pachtete das „Sportgelände in der Lütgenheide“ an.

1950 stieg die erste Mannschaft in die „Bezirksliga – Hellweg“ auf und man spielte gegen bekannte Clubs wie : VFL Kamen, SV Holzwickede, BV Heeren, Unna 08 und andere.

1951 musste die Mannschaft wiederum aus finanziellen Gründen aus der „Liga“ zurück genommen werden, denn die weiten Fahrten gingen an die Substanz des Vereins. Fortan spielte man in der Kreisklasse. Die Mitgliedszahlen schnellten in diesen Jahren auf 250 hoch.

1954 kam dann der erneute Aufstieg in die „Bezirksliga – Hellweg “ , aber auch dieses Mal konnte die Klasse, aus den gleichen Gründen wie 1951, nur eine Saison gehalten werden.

1972 kam ein herber Rückschlag: Die 1. Mannschaft stieg ab in die 2. Kreisklasse, aber nach nur einem Jahr wurde der Wiederaufstieg gefeiert.

1974 stellte die Gemeinde Suttrop dem Sportverein das neu erbaute „Hardtstadion“ feierlich zur Verfügung. Als Höhepunkt dieser Veranstaltung wurde das Spiel einer Auswahlmannschaft aus Spielern umliegender Vereine gegen die Verbandsligamannschaft von Rot-Weiß Lüdenscheid ausgetragen.

1980 wurde die große Tribüne am Rasenplatz erbaut, in Eigenleistung und unter der Mitwirkung sehr vieler Helfer.

1983 verbuchte die Reserve (wie sie damals genannt wurde) ihren größten sportlichen Erfolg. Mit 21 Siegen, 5 Unentschieden und 4 Niederlagen wurde sie Meister und stieg in die B-Liga auf.

1984 stellte Suttrop auch eine 3. Mannschaft.

1987 war das Jahr mit weitreichenden Entscheidungen. Der Vorstand um unseren 1. Vorsitzenden Edmund Dohle und unser Sponsor Franz „Männi“ Bültmann formten mit großem Sachverstand eine stark veränderte 1. Mannschaft. Es wurden junge, talentierte Spieler aus unserer Nachbarschaft ins Hardtstadion geholt. Am 3.Dezember des Jahres stellte sich im Suttroper Hardtstadion der 10 malige Sowjetische Meister “ Spartak Moskau “ vor. 1.100 begeisterte Zuschauer erlebten ein temporeiches Spiel, aber unsere Kraft reichte nicht über die volle Zeit. Das Spiel endete 10-1 für Spartak.

1989 stellte sich am 1. Dezember erneut ein hochkarätiger Gast vor, es war kein geringerer als “ Torpedo Moskau “ UdSSR Meister der Jahre 1960, 1965 und 1976. Vor 400 Zuschauern bezwang Torpedo Moskau unsere Mannschaft mit 9-1. Den Suttroper Ehrentreffer erzielte Dietmar Aniol. Im Vorspiel traf unsere B Jugendmannschaft auf die Mannschaft der B-Jugend der Borussia aus Dortmund.

1990 gelang unserer 1. Mannschaft nach 35 Jahren der lang ersehnte Aufstieg in die Bezirksliga.

1992 gründete sich der „Förderverein-Hardtstadion“. Im Juni des Jahres war dann der Aufstieg unserer 1. Mannschaft in die Landesliga perfekt. Im Vereinslokal „Bültmann“ wurde der Aufstieg gebührend gefeiert.

1995 stand unsere 1. Mannschaft punktgleich mit Rot-Weiß Unna auf einem Abstiegsplatz. Im fälligen Entscheidungsspiel auf neutralem Platz in Soest besiegte unsere Mannschaft, vor 650 Zuschauern, Unna mit 6 – 1.

1996 kam dann nach einer mäßigen Saison der Abstieg in die Bezirksklasse. Es gab aber auch noch ein erfreuliches Ereignis, die Stadt Warstein stellte uns nach zwei jähriger Bauzeit einen zusätzlichen Kunstrasenplatz zur Verfügung (Baukosten 1.9 Millionen DM). Nach langen politischen Diskussionen und der intensiven Darstellung der Notwendigkeit des Sportpatzes durch unsere Vereinsführung, beschloss der Rat der Stadt Warstein mit großer Mehrheit den Bau des Sportpatzes. Zeitgleich erbauten wir dort durch Eigenleistungen und eine großzügige Spende unseres Fußballobmanns Männi Bültmann eine Stehtribüne für ca. 200 Personen.

1997 folgte der erneute Aufstieg unserer 1. Mannschaft in die Landesliga. Mit 24 Siegen, 6 Unentschieden, ohne Niederlage und einem Torverhältnis von 95:22 wurden wir Meister in der Bezirksliga.

1998 war der Anbau an das Sportheim bezugsfertig. Dieses Bauvorhaben konnten wir durch den tatkräftigen Einsatz des Ältestenrates und der Vorstandsmitglieder nach zweijähriger Bauzeit fertigstellen (Bausumme 150.000,00 DM, finanziert durch Spenden, finanzielle Zuwendungen des Stadtsportverbandes und durch Eigenleistungen.).

1999 die Bautätigkeit ließ uns nicht los: Auf dem Gelände des Sportzentrums – Hardstadion errichteten wir durch Eigenleistungen zwei Garagen für unsere vereinseigenen VW-Kleinbusse.

2003 stellten wir unser letztes großes Bauvorhaben, eine Stadionsprecherkabine mit WC Anlage, nach über dreijähriger Bauzeit fertig. Natürlich konnten wir dieses Vorhaben nur durch die tatkräftige Hilfe des Ältestenrates, der Vorstandsmitglieder und großzügiger Spender realisieren (Baukosten ca. 80.000,00 DM, finanziert durch eine Geldzuwendung des Stadtsportverbandes und Eigenleistungen).

2005 es wurde auch noch Fußball gespielt, unsere 1. Mannschaft belegte in der Landesliga Gruppe 5 einen hervorragenden 6. Tabellenplatz. Aber unsere 2. Mannschaft musste leider den Gang in die C Liga antreten. Für die Saison 05/06 wurden 14 Mannschaften gemeldet und zwar: 1 Alt-Herren-Mannschaft , 2 Senioren-Mannschaften und 11 Jugend-Mannschaften.
Zur der Zeit setzt sich der Verein aus 500 Mitgliedern zusammen.

Vereinsvorsitzende von 1926 bis heute:

Willi Jütte
Rudolf Köster 1926 – 1944
Johann Luse
Josef Fahle
Josef Schulte
Josef Gerstenköper
Karl Alz 1945 – 1952
Wilhelm Kaiser 1952 – 1955
Anton Gossmann 1955 – 1957
Willi Meier 1957 – 1958
Franz Nöllecke 1958 – 1960
Karl Alz 1960 – 1966
Willi Meier 1966 – 1968
Werner Luse 1968 – 1969
Willi Meier 1969 – 1971
Franz Nöllecke 1971 – 1974
Anton Hohmann 1974 – 1975
Edmund Dohle 1975 – 1990
Anton Ludwig 1990 – 1996
Siegfried Ehling 1996 – 2016
Martin Revermann 2016 –

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